vor dem Abflug haben wir am letzten Tag noch einen kleinen Ausflug in die Umgebung gemacht. Bezaubernd war eine Mini-Kapelle, wo genau ein Mensch reinpasst. Daran hat ein Ordensbruder 15 Jahre lang gebaut. Das Besondere: Die Kapelle ist an die von Lourdes angelehnt und besteht aus Millionen von Scherben. Nach seinem Tod 1930 haben die Arbeit einige Ordensbrüder bis 1965 fortgesetzt. Dieser Teil unseres Ausflugs war sehr romantisch, weil die Kapelle zwischen Wäldern und Feldern lag, wo Kühe friedlich weideten und eine kleine gefräßige Maus ihr zweites Frühstück zu sich nahm.
Danach machten wir uns auf zu einem Krankenhausbunker der Deutschen. Hier war es feucht und kalt und ganz schön gruselig. Wir haben Überreste aus Kriegszeiten angeschaut wie Uniformen, Gasmasken, Helme, Notessensrationen, etc. Das Lazarett war für 800 Verwundete ausgelegt, aber es wurden mindestens 2000 behandelt, allerdings nur 3 Monate lang, denn dann hatten die Engländer den Krieg auf den Kanalinseln beendet. Wenn man bedenkt, dass an dem Krankenhaus viele hunderte Kriegsgefangene über 3 Jahre lang gebaut haben, wird es einem ganz anders zumute. Das war ein nachdenklicher Schlussakkord von unserem Aufenthalt hier auf den Kanalinseln. Jetzt chillen wir noch etwas am Pool, bevor uns der Bus zum Flughafen bringt. Bei unserem Anblick kommt so manch' ein Kriegsveteran in Wallung, aber es sei ihnen gegönnt:-).
Wir verabschieden uns von euch und hoffen, dass euch unsere Reise gefallen hat.
Die Rückreise wollen wir euch nicht vorenthalten: Mit über zwei Stunden Verspätung ging es von Guernsey nach Düsseldorf, da ein Vogel in den Propeller reingeflogen war. Der Kapitän höchstpersönlich ist dann ins Triebwerk gekrochen, um es zu reparieren. Dadurch war die Reise mit viel Geduld verbunden, denn wir kamen um 3:30 Uhr zuhause an. Sonja vertrieb sich die lange Zugfahrt mit Bastelarbeiten und ich mit Lesen. Jetzt müssen wir erst einmal viel Schlaf nachholen.
Die Rückreise wollen wir euch nicht vorenthalten: Mit über zwei Stunden Verspätung ging es von Guernsey nach Düsseldorf, da ein Vogel in den Propeller reingeflogen war. Der Kapitän höchstpersönlich ist dann ins Triebwerk gekrochen, um es zu reparieren. Dadurch war die Reise mit viel Geduld verbunden, denn wir kamen um 3:30 Uhr zuhause an. Sonja vertrieb sich die lange Zugfahrt mit Bastelarbeiten und ich mit Lesen. Jetzt müssen wir erst einmal viel Schlaf nachholen.
Liebe Grüße
Sonja und Maggie

















































