Freitag, 31. August 2018

SOMMERFRISCHE, SONNE UND SAND

Hallo Ihr Lieben,
obwohl wir schon seit drei Tagen auf Guernsey sind, haben wir von dieser Insel noch nicht viel gesehen, weil wir ständig auf anderen Inseln unterwegs waren. Heute haben wir nun unsere Home-Base auf eigene Faust erkundet. Mit einem Tagesticket kann man die ganze Insel umrunden, daher haben wir uns gleich nach dem Frühstück in den Bus gesetzt und sind entlang der Küste gefahren. Dazu schien endlich mal die Sonne und unsere Laune konnte nicht besser sein. Erster Stopp war eine malerische Bucht mit einer kleinen Festung. Hier befindet such heute ein Schiffswrackmuseum. Wir haben uns die "umgedrehte Kaffeetasse" nur von außen angeschaut und uns bei einem Händler gegenüber schöne Perlen in allen erdenklichen Größen und Farben angesehen. 
Danach ging es an den Strand. Hier habe ich gehofft, Bodyboarden zu können. Die Wellen waren allerdings winzig, sodass nur Kinder ihren Spaß gehabt haben. Aber ich hatte Freude am Zuschauen. Beim nächsten Halt mit dem Bus erwartete uns eine Mondlandschaft. Die Ebbe hat an der Küste lauter Felsen zum Vorschein gebracht! Hier waren auch kaum Boote zu sehen, nur ein paar Sonnenhungrige, die auf dem SUP unterwegs waren. Wir stiegen wieder in den nächsten Bus und sind zum Hafen gefahren, wo wir noch letzte Einkäufe erledigten und eine Kleinigkeit zu uns genommen haben. Jetzt werden wir noch packen, weil wir morgen früh auschecken müssen.
Wir wünschen euch einen schönen Abend,
Sonja und Maggie














Donnerstag, 30. August 2018

SARK, SCHIMMEL UND SCHOKOLADE

Hallo Ihr Lieben,
so langsam nehmen wir die Fähren wie zuhause den Bus. Heute haben wir Sark erkundet, die zweit größte der Kanalinseln. Vom Hafen aus ging es mit dem Traktor(!) in die Ortsmitte am höchsten Punkt der Insel. Auch hier sind Autos verboten. Für Touristen bleiben Pferdekutschen und Fahrräder. Der Ortskern wirkte wie ausgestorben, viele Läden und Häuser standen zum Verkauf. Die Immobilienpreise sollen dennoch so hoch wie in Hamburg an der Außenalster sein. Mir wäre es hier zu einsam und das Wetter auf Dauer auch zu britisch.
Im Postamt haben wir dann Postkarten und Briefmarken eingekauft, allerdings gab es dort auch Putzmittel und Haushaltswaren zu kaufen, ebenso Schreibwaren. Danach haben wir eine kleine Wanderung unternommen zu so einer Art chinesischen Mauer in Miniatur. Sonja entdeckte unterwegs ein Weingut, allerdings konnten wir die Qualität des Weines nicht beurteilen - eher dann schon die der Schokolade. Eine winzige Pralinen-Manufaktur lockt hier nämlich Schleckermäulchen aus aller Welt an. Der Brownie hat für zwei gereicht, so gehaltvoll war er!
Nachdem ich davon satt war, habe ich mein Vesper - einen Apfel - mit einem Pferd geteilt. Der Schimmel hat mir einfach zu tief in die Augen geschaut, sodass ich schwach geworden bin;-)
Danach besichtigten wir das Insel-Gefängnis, das aus genau zwei Zellen besteht. Zurzeit ist niemand inhaftiert, aber ein Gag für Fotos ist es allemal. Dann wanderten wir gemütlich zum Hafen zurück und pflückten hier und da eine Brombeere am Wegesrand. Sonja musste noch ein paar geschäftliche Anfragen von der Fähre aus erledigen, während ich nach Delfinen Ausschau hielt, leider ohne Erfolg. Dafür habe ich ein riesiges Kreuzfahrtschiff vor die Linse bekommen und fragte mich, wie das wohl bei den Gezeiten im Hafen anlegen will...wahrscheinlich gar nicht;-)
Nun sind wir wieder zurück im Hotel angekommen und machen uns heute mal einen gemütlichen Abend hier vor Ort. Wir senden euch allen liebe Grüße,

Sonja und Maggie























Mittwoch, 29. August 2018

EINMAL BRITISCHE MALEDIVEN UND ZURÜCK

Hallo Ihr Lieben,
heute haben wir Herm besucht, mit insgesamt zwei Quadratmetern und 60 Einwohnern die kleinste der Kanalinseln. Hier fahren keine Autos und keine Fahrräder, nur zwei Traktoren. Es gibt genau eine öffentliche Toilette und genau ein Mensch liegt auf dem Friedhof begraben.
Am Morgen haben wir uns mit ein paar Leuten von der Reisegruppe an der Bushaltestelle versammelt aber nach der Überfahrt gingen wir schon getrennte Wege. Sonja und ich sind zunächst zum Shell-Beach spaziert, wo ich die meiste Zeit des Tages mit Muschelsammeln verbrachte. Sonja hat die Insel ganz umrundet während ich wie ein Kind in dem Zeitvertreib versank. Auch hier hat uns wieder das Spiel der Gezeiten fasziniert und auch eine kleine Meerjungfrau hatte damit zu kämpfen, sie wurde an Land gespült und musste von einem starken Mann wieder ins Wasser ausgesetzt werden;-)
Als wir uns am Spätnachmittag zum Hafen aufmachten, erlebten wir eine böse Überraschung: Unser Hafen, an dem wir angekommen sind, war ohne Wasser! Er sah aus als ob jemand einen Stöpsel in der Wanne rausgezogen hätte! Der Hafen wurde kurzerhand wegen der Gezeiten woanders hinverlegt. Gott sei Dank hatten wir genug Zeit eingeplant und die Fähre nach Guernsey noch erreicht. Aber in Guernsey erwarte uns dasselbe Spiel: Wir kamen an einem völlig anderen Hafensbschnitt an, alle Boote im Hafenbecken lagen im Sand! Also ich werde mich an die Gezeiten hier nie gewöhnen.
Am Abend lud mich Sonja ins Le Nautique ein, wo ein Gourmetkoch aus Deutschland kocht. Ich habe zum ersten Mal im Leben gratinierte Austern gegessen und mit der Hummerzange gekämpft. Es war ein unvergessliches Erlebnis, zumal wir mit dem schwäbischen Koch noch geplaudert haben, der sehr glücklich darüber schien, Besuch aus seiner Heimat zu Gast zu haben. Mit vollen Bäuchen verabschieden wir uns für heute von euch,

Sonja und Maggie



























MINIKAPELLE, MILITÄRKRANKENHAUS UND MITTAGSSONNE

Hallo Ihr Lieben, vor dem Abflug haben wir am letzten Tag noch einen kleinen Ausflug in die Umgebung gemacht. Bezaubernd war eine Mini-Kap...