so langsam nehmen wir die Fähren wie zuhause den Bus. Heute haben wir Sark erkundet, die zweit größte der Kanalinseln. Vom Hafen aus ging es mit dem Traktor(!) in die Ortsmitte am höchsten Punkt der Insel. Auch hier sind Autos verboten. Für Touristen bleiben Pferdekutschen und Fahrräder. Der Ortskern wirkte wie ausgestorben, viele Läden und Häuser standen zum Verkauf. Die Immobilienpreise sollen dennoch so hoch wie in Hamburg an der Außenalster sein. Mir wäre es hier zu einsam und das Wetter auf Dauer auch zu britisch.
Im Postamt haben wir dann Postkarten und Briefmarken eingekauft, allerdings gab es dort auch Putzmittel und Haushaltswaren zu kaufen, ebenso Schreibwaren. Danach haben wir eine kleine Wanderung unternommen zu so einer Art chinesischen Mauer in Miniatur. Sonja entdeckte unterwegs ein Weingut, allerdings konnten wir die Qualität des Weines nicht beurteilen - eher dann schon die der Schokolade. Eine winzige Pralinen-Manufaktur lockt hier nämlich Schleckermäulchen aus aller Welt an. Der Brownie hat für zwei gereicht, so gehaltvoll war er!
Nachdem ich davon satt war, habe ich mein Vesper - einen Apfel - mit einem Pferd geteilt. Der Schimmel hat mir einfach zu tief in die Augen geschaut, sodass ich schwach geworden bin;-)
Danach besichtigten wir das Insel-Gefängnis, das aus genau zwei Zellen besteht. Zurzeit ist niemand inhaftiert, aber ein Gag für Fotos ist es allemal. Dann wanderten wir gemütlich zum Hafen zurück und pflückten hier und da eine Brombeere am Wegesrand. Sonja musste noch ein paar geschäftliche Anfragen von der Fähre aus erledigen, während ich nach Delfinen Ausschau hielt, leider ohne Erfolg. Dafür habe ich ein riesiges Kreuzfahrtschiff vor die Linse bekommen und fragte mich, wie das wohl bei den Gezeiten im Hafen anlegen will...wahrscheinlich gar nicht;-)
Nun sind wir wieder zurück im Hotel angekommen und machen uns heute mal einen gemütlichen Abend hier vor Ort. Wir senden euch allen liebe Grüße,
Sonja und Maggie




















Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen