heute sind wir also an unserem exotischen Ziel im Ärmelkanal angekommen, nämlich auf Jersey. Bis dahin galt es allerdings allerhand Verkehrsmittel zu nehmen: Bus, S-Bahn, Bahn, Skytrain, Flugzeug und wieder Bus. Am Morgen versüßte mir Harry die Fahrt zur S-Bahn, denn ich war sein einziger Fahrgast, sodass wir Musik hörten und lauthals dazu sangen. Danke Universum und danke an Harry:-)
Die Zugfahrt zum Düsseldorfer Flughafen verlief mit Sonja wie im Flug, wir frühstückten gemütlich und quatschten ausführlich. Dann erwartete uns schon die erste Überraschung: Eine Propellermaschine, die noch aufs Rollfeld vom Safety Car gezogen werden musste. An alle Formel 1 Fans: das hat NICHTS mit der Formel 1 zu tun, denn das geht auf dem Rollfeld im Schneckentempo. Die Maschine machte Geräusche wie ein Rasenmäher und nahm auch das eine oder andere Luftloch mit, sodass wir einige Abenteuerpunkte gesammelt haben. Richtig abenteuerlich wurde es aber erst an Ort und Stelle: Kein Reiseleiter für die Rundreise am Flughafen, sondern nur ein Briefumschlag. Auch im Hotel wußte man nichts von einer Rundreise. Mit Hilfe der Hotelangestellten haben wir schließlich eine Reiseleiterin erreicht, die uns mitteilte, dass wir morgen früh eine halbe Stunde zum Meetingpoint zu Fuß gehen müssten. Von dort würde dann der Bus abfahren. Das habe ich noch nie bei meinen über 20 Rundreisen erlebt. Wir könnten uns auch ein Taxi dorthin nehmen und es selber zahlen, hieß es dann lapidar. Wir haben dieser "Reiseleiterin" dann die Hölle heiß gemacht und beschlossen, uns den Rest des Abends gutgehen zu lassen. Zuvor half uns Wiktor - ein polnischer Page - noch innerhalb des Hotels umzuziehen. Jetzt konnte der Abend beginnen.
Mit Anne, einer Mitreisenden, haben wir zunächst Geld am Automaten gezogen und die sprichwörtliche britische Cue erlebt. Eine weitere Überraschung: Am Automaten gibt es nur Jersey-Pfund, die auf den anderen Inseln ungültig sind. Also haben wir gleich damit angefangen, Geld auszugeben. Bei einem polnischen Bier sowie Thaifood haben wir den Abend am Strand ausklingen lassen. Ein Stück Polen ist irgendwie immer und überall auf Reisen dabei;-)
Alles Liebe
Sonja und Maggie














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