bevor wir mit dem heutigen Tag starten, müssen wir noch den gestrigen Abend erwähnen, denn Sonja und ich haben unsere weltbeste Seebrasse bei Paul im Bolero Bistro gegessen. Zwar mussten wir eine Stunde darauf warten, aber das hat sich gelohnt. Der Inhaber ist Portugiese und wußte, wie man diesen Fisch hervorragend zubereitet.
Heute starteten wir unseren Tag nach dem Frühstück. Wir haben optimistisch unsere Badesachen eingepackt und uns an die Bushaltestelle gestellt. Man muss dazu sagen, dass es hier gar kein Schild gibt, sondern lediglich der Beschriftung auf der Straße folgen muss. Die Busse fuhren nur selten, da heute ein Bankfeiertag ist. Das Bankwesen ist übrigens die Haupteinnahmequelle in diesem Steuerparadies.
Nach einer kurzweiligen Fahrt sind wir am westlichen St. Ouen Beach angekommen, wo wir am illustren Strandleben teilgenommen haben. Unglaublich war hier wieder das Spiel der Gezeiten. Bei Ebbe konnten wir einen knappen Kilometer bis zum Wasser laufen, über die Priele hüpfen und allerhand Strandgut begutachten. Hinzu kamen Wellenreiter und Windracer, die diesen Feiertag genossen. Mir war es ehrlich gesagt zu kalt, um ins Wasser zu gehen, obwohl die Life-Guards immer ein Auge drauf hatten, dass alles gut geht.
Nach einer kleinen Pause sind wir anschließend mit unserem Tagesticket nach St. Aubin gefahren und haben einen kompletten Hafen mit gestrandeten Booten vorgefunden. Auf einem Foto könnt ihr sogar noch die Hafeneinfahrt ohne Wasser sehen! Hier haben wir einen Wein genossen und sind dann an der Strandpromenade in Richtung Busbahnhof spaziert. Die Sonne ließ sich dabei blicken und offenbarte ein einzigartiges Panorama aus Sand, Spaziergängern und Radfahrern. Übrigens wurden früher die Strände bei Ebbe tatsächlich zur Landung von Flugzeugen genutzt als es noch keinen Flughafen auf Jersey gab.
Jetzt hübschen wir uns ein wenig auf und gehen Abend essen,
Liebe Grüße
Sonja und Magda





















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